Projektidentifikationsnummer: GINOP-2.2.1-18-2018-00005
Fördersumme: 1.186.876.391 HUF
Förderintensität: 68,96 %
Konsortialführer: Pécsi Brewery Ltd.
Konsortiumsmitglied: Hubai and Partners Ltd.
Konsortiumsmitglied: Szarvasi Agrár Ltd. Konsortiumsmitglied:
Gabonakutató Nonprofit Ltd.
Das HUNBIO-Konsortium hat im Rahmen des GINOP-Programms und der Ausschreibung „F&E-Wettbewerbsfähigkeit und Exzellenzkooperation“ des Széchenyi-2020-Programms eine nicht rückzahlbare Förderung in Höhe von 1,186 Milliarden HUF erhalten. Das Projekt mit einem Gesamtbudget von über 1,721 Milliarden HUF wird die Wertschöpfung aus Nebenprodukten der Bio-Bierherstellung realisieren. Dazu werden die notwendigen Technologien entwickelt und mithilfe eines Forschungsinstituts und Partnern mit langjähriger Erfahrung im ökologischen Landbau die für die ökologische Produktion geeigneten Saatgutgenotypen ermittelt, die unter Berücksichtigung der Bedingungen des ökologischen Landbaus das am besten geeignete Malz für die Bierherstellung liefern.
Im Projekt mit dem Titel „Komplette Innovationen von exzellenten ungarischen biologischen Grundlagen zur Entwicklung wettbewerbsfähiger, hochwertiger Bio-Lebensmittel und -Futtermittel im Rahmen des HUN-BIO-Konsortiums“ mit der Kennnummer GINOP-2.2.1-18-2018-00005 arbeitet das vierköpfige Konsortium unter der Leitung von Pécsi Sörfőzde Zrt. an einem umfassenden Projekt mit geringem ökologischen Fußabdruck. Ziel ist die Optimierung von Bio-Brautechnologien und die Entwicklung von Lösungen, die eine optimale Nutzung von Bio-Braunebenprodukten wie Bierhefe und Brauhefe ermöglichen.
Der Forschungspartner Szegedi Gabonakutató stellt zwei Konsortiumspartnern mit mehr als zehn Jahren Erfahrung im ökologischen Landbau – Szarvas Agrár Zrt, Hubai és Társai Kft. und Karcag – Saatgut aus über zwanzig für den ökologischen Anbau ausgewählten Genotypen für ihre Pilot- und Großversuche zur Verfügung. Mehrere Malzgenotypen aus diesen hochwertigen Rohstoffen können auch für die von der Brauerei Pécs geplanten Brauversuche verwendet werden. Dort soll unter anderem die Brautechnologie für ökologisch angebaute Herbstbraugerste weiterentwickelt und auf Basis analytischer Messungen kontinuierlich optimiert werden.
Die dreijährige Forschungs- und Entwicklungsarbeit, die am 1. Januar 2019 begann, umfasst die Untersuchung von Ertrag, Anpassungsfähigkeit, abiotischer und biotischer Stressresistenz sowie festgelegten Inhaltsstoffen und technologischen Parametern geeigneter Pflanzenarten und -sorten. Auf Basis ökologischer Prinzipien werden optimale Anbau- und Verarbeitungsversuche sowie Lösungen entwickelt. Der Innovationsprozess mündet in die Entwicklung industrieller Verarbeitungstechnologien und Rezepturen bis hin zur Markteinführung vielversprechender Produkte.
Weitere Informationen erhalten Sie bei:
Dr. Zoltán Szemerey
szemerey.zoltan@gmail.com